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Sportartspezifisches EMS-Training

Expertentipps

Für Athleten ist es wichtig, ihre konditionellen und kognitiven Fähigkeiten stetig zu verbessern, denn diese sind das A und O für erstklassige sportliche Leistungen. Hier ist EMS-Training im Leistungssport als sportartspezifisches Zusatztraining empfehlenswert, denn damit lässt sich sowohl Kraft aufbauen als auch die Kondition fördern. Wie ein EMS-Training verbunden mit Fußball, Tennis und Handball aussehen kann, erfahrt ihr hier!

EMS-Training Leistungssport

Studien belegen: Positive Effekte von EMS bei Sportlern

Studien haben die Effekte von EMS-Training im Leistungssport nachgewiesen. Nicht nur im Bereich Kraft und Muskelaufbau, sondern auch bei der Maximal- und Schnellkraft konnten Verbesserungen verzeichnet werden.

Bei Leistungssportlern wurden innerhalb von drei Monaten am ganzen Körper Muskelumfangzuwächse von vier Zentimetern im Durchschnitt gemessen. Auch die maximale Leistung (Produkt aus Bewegungsgeschwindigkeit und Kraft) konnte bei Sportstudierenden um bis zu 30 Prozent gesteigert werden. Zudem konnten überzeugende Langzeiteffekte verbucht werden, denn noch bis zu drei Wochen nach dem letzten Training stieg die Bewegungsgeschwindigkeit an.

Sportartspezifische Übungen mit elektrischer Muskelstimulation

Die Übungen, die wir euch vorstellen möchten, sind lediglich Beispiele. Sie müssen individuell an die jeweilige Sportart und den Athleten angepasst werden. Generell kann fast jede Bewegung in das Training mit Elektromuskelstimulation integriert werden. Es empfiehlt sich aber, ein EMS-Training im Leistungssport nicht nur mit sportartspezifischen Übungen durchzuführen, sondern auch Grundübungen einzubauen. Dies sorgt für Abwechslung und Motivation beim Trainierenden.

Fußball und EMS-Training

Beim Fußball kommt es ständig zu Sprints, Sprüngen und schnellen Richtungswechseln, die einen hohen Krafteinsatz und eine hohe Bewegungsgeschwindigkeit erfordern. Mit EMS-Training in Verbindung mit Fußball kann eine Steigerung der Maximalkraft erreicht werden, was zu erheblichen Verbesserungen in den Bereichen Sprungkraft, Schussgeschwindigkeit und Sprintvermögen führt.

Der Hamburger SV und der VfB Stuttgart verbinden bereits seit mehreren Jahren Fußball und EMS-Training, genauso wie die Fußballprofis Arjen Robben vom FC Bayern München und Änis Ben-Hatira von Hertha BSC.

Übung EMS-Training Fußball   Übung EMS-Training Fußball

Erklärung der Übung:

  • Ausgangsposition ist der gewohnte parallele Stand.
  • Der Spieler geht vor dem Einsetzen des Impulses in die Ausgangsposition und führt eine Schuss- oder Passbewegung bei einsetzendem Impuls durch.

Zusatzinformationen:

  • Beachte: Die Impulsstärke der Beine darf nur so hoch eingestellt werden, dass die Beine während der kompletten Impulszeit und in jedem Bewegungsabschnitt kontrolliert werden können.
  • Kann die Bewegung bei langsamer Geschwindigkeit sauber durchgeführt werden, kann die Bewegungsgeschwindigkeit an einen schnelleren Rhythmus angepasst werden.
  • Durch aktives Zuspielen kann auch die Reaktion unter Belastung trainiert werden. Statt des Zupassens können auch das Ball-Annehmen und -Stoppen geübt werden.
  • Statt eines Balles eignen sich auch Widerstandsbänder. Ziel der Übung ist die Bewegungssimulation!

 

Tennis und EMS-Training

Beim Tennis kommt es vor, dass der Spieler sich schnell nach vorne Richtung Netz bewegen muss. Auch das schnelle Rennen nach rechts oder links gehört zu den typischen Bewegungen eines Tennisspielers. Wichtig ist natürlich auch die Schlagkraft im Arm. Bei Tennisspielern, die EMS-Training absolvierten, konnten Verbesserungen der Schlagkraft und der Geschwindigkeit gemessen werden.

EMS-Training Übung Tennis   EMS-Training Übung Tennis

Erklärung der Übung:

  • Ausgangsposition ist eine leicht geöffnete Schrittstellung.
  • Der Spieler geht während der Impulspause in die Ausholbewegung und führt den Schwung beim Einsetzen des Impulses durch.

Zusatzinformationen:

  • Beachte: Die Impulsstärke für die Arme sollte nur so hoch eingestellt werden, dass die Bewegung über die komplette Impulsdauer und in jedem Bewegungsabschnitt kontrolliert werden kann.
  • Wenn die Bewegung bei langsamer Geschwindigkeit optimal durchgeführt werden kann, so kann die Bewegungsgeschwindigkeit auch schneller eingestellt werden.
  • Durch einen Widerstand gegen den Schläger kann der Trainer die muskuläre Vorspannung prüfen und einen leichten Gegendruck für eine höhere Aktivierung ausüben. Alternativ kann er bei der Bewegungsführung unterstützend eingreifen.
  • Statt eines Tennisschlägers können auch Widerstandsbänder verwendet werden. Ziel ist auch hier die Bewegungssimulation!

 

Handball und EMS-Training

Wichtig sind beim Handball die Sprung- und Wurfkraft. Beides kann mit Elektromuskelstimulation erheblich verbessert werden. Auch bei Handball-Spielern konnte in Studien eine Verbesserung von Wurfkraft und Geschwindigkeit festgestellt werden. Die Handballer vom THW Kiel haben EMS bereits in ihr Training integriert.

EMS-Training Übung Handball   EMS-Training Übung Handball

Erklärung der Übung:

  • Ausgangsposition ist eine Schrittstellung.
  • Der Spieler geht vor dem Einsetzen des Impulses in die Ausgangsposition. Bei einsetzendem Impuls führt er seine gewohnte Wurfbewegung durch.

Zusatzinformationen:

  • Beachte: Die Impulsstärke der Arme sollte, genau wie beim Tennis, nicht zu hoch eingestellt sein, sondern so, dass die Arme während der kompletten Impulszeit und in jedem Bewegungsabschnitt kontrolliert werden können.
  • Ist die Bewegung bei langsamer Geschwindigkeit korrekt ausgeführt worden, so kann ein schnellerer Rhythmus ausprobiert werden.
  • Der Trainer kann durch aktives Zuspielen die Reaktion unter Belastung üben und so den Anreiz erhöhen.
  • Statt eines Balles kannst du auch Widerstandsbänder benutzen, denn – genau wie beim Fußball und Tennis – ist auch hier das Ziel die Simulation der Bewegung.

 

Wichtig:

Um ausreichend Regenerationszeit zu gewährleisten, sollte ein intensives EMS-Training nicht unmittelbar vor einer sportartspezifischen Trainingseinheit durchgeführt werden. Die Muskulatur ist nach dem Stromtraining stark ermüdet, sodass das Verletzungsrisiko nach einer intensiven EMS-Einheit deutlich höher ist. Siehe: Handlungsanweisungen für ein Training mit EMS

 


  

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Quelle & Fotos: EMS Beratungs- und Trainingshandbuch, GluckerKolleg

Foto1: © www.schurr-fotografie.de / Fotolia.com


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