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Risiko EMS? Wir klären auf!

Gesundheit & Fitness

Du bist an EMS-Training interessiert, stellst dir aber die Frage: Bringt EMS Risiken mit sich?

Viele Menschen bekommen Angst, wenn sie hören, dass beim EMS-Training „Strom” durch den Körper fließt. Das Wort Strom vermittelt tatsächlich einen falschen Eindruck, denn EMS-Training hat bei korrekter Anwendung keinerlei Risiken und ist keineswegs schädlich für den Körper. Dennoch gibt es einige Personengruppen, für die EMS ein Risiko darstellen kann und die deshalb besser darauf verzichten sollten.

In diesem Artikel:

 EMS Training Risiken

Was genau ist EMS-Training? Was passiert?

EMS-Training ist ein Personal Training mit elektrischer Muskelstimulation, das bereits seit längerer Zeit in der Physiotherapie und im Profisport angewandt wird und nun auch Einzug in den Bereich Fitnesstraining hält. Der Trainierende trägt dabei eine spezielle Weste und Gurte, die mit Elektroden ausgestattet sind und über welche elektrische Impulse an die Muskulatur geleitet werden. Wie auch das Gehirn selbst "bioelektrische" Impulse über die Nerven an die Muskeln sendet, wird der Befehl "Kontraktion" auch vom EMS-Gerät gegeben. Somit sind die dynamischen Übungen beim Training wesentlich intensiver und damit extrem effektiv. EMS fördert effizient den Fettabbau sowie den Muskelaufbau und kann Rückenschmerzen erfolgreich lindern.

Niederfrequente Impulse

Es werden elektrische Impulse im niederfrequenten Bereich verwendet, was für den Körper völlig ungefährlich ist. Demnach sind beim EMS-Training durch den fließenden Strom keine Risiken vorhanden, die gesundheitsschädigend sein könnten. Während des Trainings wirst du von professionellen EMS-Trainern betreut, die alle eine Ausbildung und Trainer-Lizenz mitbringen. Viele EMS-Ketten haben eigene Akademien, in denen Sie ihre Trainer selbst ausbilden und schulen. Auf die Sicherheit der Kunden wird höchster Wert gelegt, damit diese ihr EMS-Training ohne Gefahr und Verletzungen durchführen können.


Auf EMS-TRAINING.DE findest du ausschließlich EMS-Anbieter, die sich zur Einhaltung der DIN-Norm-Richtlinien für sicheres EMS-Training verpflichtet haben.

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Risiken beim EMS-Training nur bei Kontraindikationen

Obwohl EMS generell keine Risiken mit sich bringt, sollten bestimmte Personengruppen trotzdem von solch einem Training Abstand halten. Bei diesen Kontraindikationen wäre ein EMS-Training mit einem Risiko verbunden.

Dies sind zum einen Menschen mit Herzschrittmachern. Durch die elektrischen Impulse könnte es zu einer Störung oder dem Aussetzen des Schrittmachers kommen. Auch in der Schwangerschaft wären die Risiken eines EMS-Trainings zu hoch. Besser sollten Betroffene bis einige Wochen nach der Entbindung mit dem Training warten, das dann auch unbedenklich zur Rückbildung nach der Schwangerschaft eingesetzt werden kann.

Wer erkältet ist, Fieber oder eine bakterielle Infektion hat, sollte sich den Risiken ebenfalls nicht aussetzen und auf ein Training verzichten.

Bei einigen Erkrankungen solltest du auf jeden Fall sicherheitshalber einen Arzt zu Rate ziehen, um sicherzugehen, dass ein Training unbedenklich ist. Hierzu zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs- und Tumorerkrankungen, neurologische Erkrankungen, Diabetes oder Epilepsie. Auch Menschen mit einem Beschwerden bei körperlicher Belastung sollten erst Rücksprache mit ihrem Hausarzt halten. Dann wäre ein Training unter therapeutischer Leitung unter Umständen machbar.

In diesen Fällen darf aus Sicherheitsgründen KEIN EMS-Training durchgeführt werden:

  • Während der Schwangerschaft
  • Herzschrittmacher / Herzrhythmusstörungen
  • Krebs und Tumorerkrankungen
  • Epilepsie
  • Infektionen und Immunschwäche
  • Nierenschäden

Creatinkinase und Gefahr für die Nieren?

Wenn von einem möglichen Nierenschaden durch EMS-Training die Rede ist, fällt in der Regel auch der Begriff "CK-Wert". CK steht für Creatinkinase, ein Enzym welches in allen Muskelzellen, im Gehirn und anderem Gewebe vorkommt.

In Kurzform kann man sagen, dass Creatinkinase dafür zuständig ist, den Körper (insbesondere bei Anstrengung/Sport) mit Energie zu versorgen. Der CK-Wert steigt bei sportlicher Betätigung vorübergehend an. Er wird aber außerdem zur Diagnose von Herzmuskelerkrankungen und bei Verdacht auch Herzinfakt etc. betrachtet. So ist es verständlich, dass Ärzte bei sehr hohen CK-Werten erstmal Alarm schlagen. Eine besonders hohe Ausschüttung des Enzyms findet auch beim und nach dem EMS-Training statt, da es sich um ein äußerst intensives – und damit auch sehr effektives – Training handelt. Allerdings bei korrekter Intensität ohne Gefahr für's Herz!

Der Abbau von Creatinkinase passiert in den Nieren und kann durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt werden. Bei gesunden Personen ohne vorhandenen Nierenschaden und mit ausreichend Regenerationszeit (mindestens 4 Tage zwischen den EMS-Einheiten) stellt das Workout mit elektrischen Impulsen also kein Problem dar. Unser Tipp in jedem Fall: Viel trinken!

Fazit

Es gilt: Wer gesund ist und Sport treiben kann, kann auch ohne Risiken ein EMS-Training durchführen!



Foto: ©V&P Photo Studio / Fotolia.com

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