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EMS mit Implantaten: Was es zu beachten gibt!

Gesundheit & Fitness

Die Brustvergrößerung ist die beliebteste und häufigste Schönheits-OP unter Frauen. Dabei werden Implantate meist aus optischen Gründen in die Brust eingesetzt. Doch nach der OP kommt schon bald die Frage auf, ab wann wieder Sport getrieben werden darf. Und ist EMS-Training mit Implantaten eigentlich problemlos machbar? Bei uns erfährst du, wann du nach solch einer OP wieder mit dem Training starten kannst und was es sonst noch zu beachten gibt! 

 

Sportpause nach einer Brust-OP 


Wie nach jeder anderen Operation auch, ist es wichtig, sich ausreichend von dem Eingriff zu erholen – dies gilt natürlich auch für Brustvergrößerungen. Jede Frau benötigt dafür unterschiedlich lange. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass nicht zu früh wieder mit dem Sport begonnen werden sollte, denn die Wunde muss ordentlich verheilen und das Implantat in der Brust anwachsen. 


Nach einer Brust-OP solltest du etwa 6 bis 8 Wochen auf alle sportlichen Aktivitäten verzichten. Denn es ist wichtig, während der Heilung nicht zu schwitzen, damit die Narbe – gewöhnlich in der Unterbrustfalte – nicht nass wird. Deshalb sollten Dinge wie Fitness oder zum Beispiel auch Sonnenbaden vermieden werden, bis der Einschnitt vollständig verheilt und zugewachsen ist. 


Besonders auf anstrengende körperliche Aktivitäten gilt es zu verzichten, vor allem auf diejenigen, die den Oberkörper und die Brustmuskulatur belasten, zum Beispiel Liegestütze. Auch ruckartige Bewegungen wirken sich negativ auf die Heilung der Wunde aus. 


Wichtig ist, dass du deinem Körper ausreichend Ruhe gönnst, damit die Wunde gut heilen kann und Schwellungen um das Implantat herum gering gehalten werden. Grundsätzlich gilt: Wenn du mit dem Sport wieder loslegen möchtest, solltest du das vorher mit deinem behandelnden Arzt absprechen und dir das “Go” einholen.

EMS-Training mit Implantaten

EMS mit Implantaten?


Etwa 8 Wochen solltest du auf das Training mit Elektromuskelstimulation verzichten. 

Am Anfang kann dein Trainer einfach die Brustelektroden weglassen, dann sollte es keine Probleme geben. Eventuell müssen beim EMS-Training mit Implantaten noch weitere Bereiche zunächst ausgespart werden, je nachdem, wo sich die Narbe genau befindet. 


Zu Beginn sind beim EMS-Training mit Implantaten wahrscheinlich keine intensiven Belastungen der Arme möglich und eventuell kannst du manche Übungen sogar nur ohne Arme durchführen. Auch auf Dehnungs- und Belastungsübungen für die Brust und Schulter wird am Anfang verzichtet. Deshalb sollte sich das Training mehr auf die Körpermitte und die Beine konzentrieren. 


Ist die Wunde gut verheilt, spricht nichts gegen ein EMS-Training mit Implantaten. Silikon ist ein Material, das nicht auf Strom reagiert und demnach auch nicht leitet. In dieser Hinsicht entstehen hier also keine Probleme. Bei modernen Implantaten kommt es auch sehr selten vor, dass die Silikonfüllung austritt oder sich verschiebt – Bewegung ist also problemlos möglich, ohne dass es zu Schwierigkeiten mit den Implantaten kommt.  


Fazit: Immer den Arzt fragen! 


Sprich auf jeden Fall mit deinem Arzt, bevor du nach einer Brustvergrößerung wieder zum Training gehst! Generell spricht nichts dagegen, ein EMS-Training mit Implantaten durchzuführen – das gilt sowohl für Silikon- als auch für Metallimplantate – und nach einer gewissen Ruhezeit wieder aufzunehmen. Aber das grüne Licht sollte immer der Arzt geben! 


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