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Reizen oder aktivieren? – EMS und EMA im Vergleich

Gesundheit & Fitness

Es ist verwirrend: EMS-Training ist inzwischen recht bekannt und vielen Leuten ein Begriff, doch manchmal ist auch von EMA-Training die Rede. „Ist das das Gleiche?” fragen dann viele und wundern sich, was denn nun ein EMA-Studio ist, heißt es doch sonst immer EMS-Studio. Wir erklären euch den Unterschied zwischen EMS und EMA!


Was ist EMA? – der kleine, aber feine Unterschied zu EMS

Der Name beider Methoden verrät eigentlich schon, wie EMS und EMA sich hauptsächlich unterscheiden: EMS heißt „Elektrische Muskelstimulation” und EMA „Elektrische Muskelaktivierung”. Sowohl beim EMS- als auch beim EMA-Training werden Muskelkontraktionen durch Strom hervorgerufen. EMS nutzt dafür Reizstrom, der ein niederfrequenter Strom ist, und spricht alle Muskelfasern über die motorischen Nerven an. Beim EMA-Training dagegen kommen Mittelfrequenzen zum Einsatz, die technisch aufwendiger zu erzeugen sind und durch die nicht nur die motorischen Nerven kontrahieren, sondern die Aktivierung der Muskeln direkt in den Muskelzellen erfolgt – getreu dem Motto: Zellaktivierung statt Nervenreizung.

Es lässt sich festhalten, dass sich beide Varianten nur aufgrund ihrer fachlichen Definition und Wirkungsweise unterscheiden. EMA ist letztendlich eine Form des EMS-Trainings – lediglich die Technik und die Stromfrequenz sind verschieden. EMA-Training ist also EMS-Training mit Mittelfrequenz. Beide Methoden erzielen die gleichen Effekte und Ergebnisse und werden 20 bis 25 Minuten lang trainiert. EMS ist einfach bekannter und populärer geworden als EMA-Training.

amplitrain: Mittelfrequentes EMA-Training

Der größte Anbieter im Bereich EMA-Training ist die amplitrain systems GmbH, deren EMA-Geräte in vielen EMA-Studios eingesetzt werden. Das Trainingsgerät von amplitrain heißt AmpliCube: ein kleiner Würfel mit einem Gewicht von nur 1,5 kg und einer Größe von 13 x 15 x 15 cm. Damit ist EMA-Training mobil einsetzbar und überall durchführbar geworden. Am AmpliCube können bis zu vier Personen gleichzeitig trainieren, wobei die Intensitäten für jeden individuell eingestellt werden können. Verwendet wird dabei eine modulierte Mittelfrequenz von 2.000 Hz. Gesteuert wird der AmpliCube mit der AmpliApp, über die der Trainer auch Trainingspläne erstellen sowie die Impulsstärken regeln kann.

Mikrostudios, Fitness-Clubs, Personal Trainer, Physiotherapeuten, Kliniken und Sportmediziner nutzen amplitrain und EMA-Training. Auch die Fußballvereine Bayer 04 Leverkusen und der SV Darmstadt 98 sowie der Modeschöpfer Roberto Cavalli und der ehemalige Fußballspieler Diego Maradona trainieren mit EMA bzw. amplitrain.

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