Redaktionelle Einordnung

Ganzkörper-EMS hat sich in den vergangenen Jahren von einer innovativen Trainingsmethode zu einer wissenschaftlich fundierten und praxisrelevanten Methode im Fitness- und Gesundheitskontext entwickelt. Während die öffentliche Diskussion weiterhin zwischen Skepsis und überzogenen Erwartungen schwankt, zeigt die aktuelle Studienlage ein zunehmend konsistentes Bild: Die Wirksamkeit und Sicherheit von Ganzkörper-EMS (EMS-Training) sind bei korrekter, professionell betreuter Anwendung heute in vielen zentralen Anwendungsbereichen gut untersucht.

Damit zählt Ganzkörper-EMS heute zu den gut untersuchten Trainingsformen im fitness- und gesundheitsorientierten Bereich. Besonders relevant ist dabei die Evidenz aus systematischen Reviews und Metaanalysen, unter anderem aus dem Umfeld der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Wolfgang Kemmler (FAU Erlangen-Nürnberg), die maßgeblich zur wissenschaftlichen Einordnung von Ganzkörper-EMS beigetragen hat. Die vorliegenden Daten gehen dabei über Einzelbefunde hinaus und erlauben eine Bewertung der Methode im Vergleich zu etablierten Trainingsformen.

Bei korrekter Anwendung verdichtet sich die Evidenz zu drei zentralen Aussagen:

  • EMS-Training wirkt in zentralen Trainings- und Gesundheitsparametern.
  • EMS-Training weist in Studien ein gutes Sicherheitsprofil auf.
  • EMS-Training zeigt in Studien hohe Akzeptanz und Trainingsadhärenz.

Diese Einordnung basiert auf einer Vielzahl kontrollierter Studien und systematischer Übersichtsarbeiten mit mehreren tausend Teilnehmenden. Vor diesem Hintergrund stellt sich weniger die Frage, ob EMS-Training sinnvoll ist, sondern vielmehr, unter welchen Rahmenbedingungen die Methode ihr volles Potenzial entfalten kann. Der folgende Beitrag ordnet die aktuelle Studienlage strukturiert ein und zeigt, welchen Stellenwert Ganzkörper-EMS heute im evidenzbasierten Training einnimmt.


Ganzkörper-Elektromyostimulation (WB-EMS) ist per se nicht als Trainingsform, sondern vielmehr als „Vehikel“ für unterschiedliche Trainingsmethode zu betrachten. In der Trainingspraxis fitness- und gesundheitsorientierter Einrichtungen hat sich vor allem das zeitsparende und stark betreute WB-EMS etabliert (1, 19). Die Charakteristika dieser Methodenvariante – d. h. geringes Trainingsvolumen (1-1,5x 20 min/Woche), moderate-hohe Stimulationsintensität (6-8 auf Borg CR10 (2)), intermittierende Belastung (4-6s Impuls – 4s Impulspause), 75-85 Hz Stimulationsfrequenz, eine Bandbreite zwischen 300-400 µs sowie adjuvanten, leichten dynamischen Körperübungen – weisen diese Trainingstechnologie primär als kraftorientierte („resistance-type“) Trainingsmethode aus (11). Im Gegensatz zum Leistungs-/Hochleistungssport findet überlagertes („superimposed“) WB-EMS, also der Einsatz additiver hochintensiver Körperübungen1 im fitness- und gesundheitsrelevanten WB-EMS Setting keine/kaum Anwendung.

Effektivität

Für die WB-EMS Technologie liegen inzwischen zahlreiche Interventionsstudien vor (1, 18), die verschiedene fitness- funktions- und gesundheitsbezogene Outcomes untersuchen (11). Die überwiegende Anzahl der wissenschaftlichen Untersuchungen mit Fokus auf nicht-athletische Kollektive, führt die oben charakterisierte, zeiteffektive „resistance type“ WB-EMS Variante durch. Entsprechend sind die positiven Effekte auf fitness-, und gesundheitsorientierte Outcomes mit denen eines intensiven Krafttrainings (hier: HIT-RT (6)) vergleichbar (11).

Wie zu erwarten sind Verbesserungen der fettfreien Masse, Muskelqualität, Muskelkraft und -funktion besonders prominent (11). Konsequenterweise wird auch die Sarkopenie, also der überdurchschnittliche Verlust von Muskelmasse, -kraft und -funktion im höheren Lebensalter durch WB-EMS signifikant positiv beeinflusst (14). Ähnliches gilt für den volkswirtschaftlich bedeutsamen Bereich der chronisch unspezifischen Rückenschmerzen, bei dem WB-EMS klinisch relevante Verbesserungen triggert (17, 20, 23). Parallel dazu liegen zwei randomisierte klinische Studien (RCT) vor, die eine signifikante Verbesserung von Knieschmerz und -funktion nach WB-EMS Applikation bei Menschen mit Gonarthrose berichten (9, 21).

Deutlich weniger belastbare Evidenz liegt im Spannungsfeld Osteopenie / Osteoporose, also letztlich für das Organ „Knochen“ vor (18). Es liegt lediglich eine 12-monatige Studie vor, die ausreichend lange andauert, um mögliche WB-EMS induzierte Effekte auf die Knochendichte zu erfassen (26). Zwar berichten die Autoren von günstigen Effekten, insgesamt bleiben die Ergebnisse für die Knochendichte aber hinter den WB-EMS Effekten auf fettfreie Masse (LBM) und Muskelkraft zurück.

Weniger beforscht sind die Effekte von WB-EMS auf kardiometabolische Risikofaktoren. Das Metabolische Syndrom oder der Diabetes mellitus Typ II werden ebenfalls durch WB-EMS Untersuchungen adressiert. Bei heterogener Datenlage zeigt eine Meta-Analyse signifikant positive Effekte von WB-EMS auf das Metabolische Syndrom (7). Die wenigen Untersuchungen die eine WB-EMS Intervention mit Diabetes-Erkrankten durchführen, zeigen zwar grundsätzlich positive Daten (8, 25), das Fehlen (geeigneter) Kontrollgruppen mindert die Vertrauenswürdigkeit der Ergebnisse aber erheblich. Das viszerale Fettgewebe (Innenbauchfett) gilt als Schlüsselkomponente für kardiometabolische Erkrankungen. Insgesamt drei WB-EMS-Untersuchungen befassen sich mit diesem Aspekt (18). Wie auch für das klassische Krafttraining (3) berichtet, zeigt WB-EMS primär bei Männern eine klinisch relevante Reduktion des viszeralen Körperfetts. Im Gegensatz dazu zeigte eine WB-EMS Untersuchung mit hohem Trainingsvolumen (3x 40 min/Wo.), bei der Aerobic-Dance mit intermittierendem WB-EMS überlagert wurde, signifikant positive Effekte in einem älteren, adipösen Frauenkollektiv. Das Beispiel zeigt, dass WB-EMS bei höheren Volumen („Endurance-type WB-EMS“) möglicherweise günstigere Effekte auf metabolische Risikofaktoren hat2. Allerdings sprechen Sicherheitsaspekte sowie insbesondere die „Zeiteffektivität“ als Alleinstellungsmerkmale gegen diese umfangsorientierte Methodenvariante.

Sicherheit

Zieht man ein hochintensives Krafttraining als Bezugsgröße heran, so liegt die orthopädische Belastung bei einem nicht überlagerten WB-EMS in einem signifikant niedrigeren Bereich. Entsprechend wurden muskuloskelettale Verletzungen beim WB-EMS selbst in der Gruppe hochaltriger, vulnerabler Menschen nicht berichtet (14, 16).

Als wesentliche Gefahrenquelle des WB-EMS gilt hingegen die hohe metabolische Belastung durch die Möglichkeit der simultanen Stimulation aller großen Muskelgruppen mit im Exzess supramaximaler Reizhöhe. Ein hochintensives WB-EMS kann insbesondere bei nicht erfolgter Konditionierung bis hin zu einer schweren Rhabdomyolyse führen. Eine Studie mit gesunden Untrainierten (24) zeigt nach exzessiver Stimulationsintensität eine mittlere Erhöhung der CK-Konzentration um Faktor >100. Allerdings zeigten sich bei keinem Teilnehmer klinische Zeichen einer Rhabdomyolyse. Eine Konditionierungsphase von 10 Wochen führte zu einem „ausgeprägten repeated bout Effekt“, bei dem die Werte nur noch im Bereich eines intensiven Krafttrainings lagen (24). Als „Freifahrschein“ für eine höherfrequente (>2 Einheiten/Woche) Applikation sollte dieses Ergebnis aber sicher nicht verstanden werden (12).

Zweifellos trägt die enge Supervision, die in allen Untersuchungen realisiert wird, zu diesem positiven Ergebnis bei. Da zudem die kardiale Belastung (13) sehr niedrig liegt, kann das eng supervidierte WB-EMS bei regelgerechter Anwendung als äußerst sichere Trainingsform angesehen werden.

Attraktivität

Eine Übersichtsarbeit in über 50 Untersuchungen (15) erfasst die Attraktivität über Ausstiegsraten und Anwesenheit3. Lässt man palliativ betreute Kohorten (22) außen vor, so zeigt die überwiegende Mehrheit der Untersuchungen eine Ausstiegsrate von unter 10%. Auch die Anwesenheitsrate von im Mittel 94% weist WB-EMS als attraktive Trainingstechnologie aus. Der Vergleich mit supervidierten Krafttrainingsstudien (4) deutet darauf hin, dass die hohe Bindung möglicherweise primär das Resultat der konsequenter, enger Supervision ist. Features wie „Zeiteffektivität” und „Gelenkfreundlichkeit” sind für viele Gruppen ebenfalls starke Argumente für eine langfristige Durchführung.

Zusammenfassung

Obwohl einige Forschungsbereiche noch nicht abgedeckt wurden, deutet die vorliegende Evidenz darauf hin, dass die Effekte aktueller (resistance-type) WB-EMS-Protokolle im Grundsatz mit denen eines intensiven Krafttrainings vergleichbar sind. Im Vergleich mit Krafttraining ist das fitness- und gesundheitsorientierte WB-EMS durch seine geringe orthopädische Belastung deutlich schonender und auch im Vergleich zu HIT-RT-Protokollen nochmals zeiteffektiver. Supervidiertes WB-EMS weist in Studien darüber hinaus sehr hohe Bindungswerte auf, wodurch es sich insgesamt zu einer vielversprechenden Trainingsoption für unterschiedliche Zielgruppen qualifiziert.


1 Tatsächlich ist es häufig so, dass die Körperübung mit hoher bis maximaler willkürlicher Reizhöhe durchgeführt wird und zusätzlich noch Strom appliziert wird.
2 Bei Studien, die Kraft- mit Ausdauertrainingsprogrammen vergleichen zeigen sich meist etwas günstigere Effekte des Ausdauertrainings auf kardiometabolische Risikofaktoren.
3 Wissenschaftliche Untersuchungen werden vom Teilnehmer meist mit höherem Enthusiasmus als andere Bewegungsangebote begleitet – dies trifft allerdings für andere Trainingsformen gleichermaßen zu.


Fazit der Redaktion

Die aktuelle Studienlage zu Ganzkörper-EMS liefert ein konsistentes und belastbares Gesamtbild: EMS-Training ist bei korrekter, professionell betreuter Anwendung eine wirksame und zugleich sichere Trainingsmethode, deren Effekte in zentralen Bereichen mit denen eines intensiven Krafttrainings vergleichbar sind.

Besonders hervorzuheben ist die Kombination aus hoher Zeiteffizienz, geringer orthopädischer Belastung und sehr hoher Trainingsadhärenz, die EMS-Training für breite Zielgruppen praxisrelevant macht. Gleichzeitig zeigt die Evidenz klar, dass die Qualität der Anwendung entscheidend ist: Supervision, individuelle Steuerung und eine kontrollierte Progression sind zentrale Voraussetzungen für Sicherheit und Trainingserfolg.

Vor diesem Hintergrund ist EMS-Training ausdrücklich als betreute Trainingsform zu verstehen. Anwendungen ohne fachliche Anleitung – etwa im häuslichen Umfeld – entsprechen weder den untersuchten Studiensettings noch den aktuellen sicherheitsrelevanten Empfehlungen.

EMS-Training ist damit heute nicht mehr als Nischenlösung zu betrachten, sondern als evidenzbasierte Trainingsoption mit klarem Stellenwert im fitness- und gesundheitsorientierten Training – vorausgesetzt, die Anwendung erfolgt strukturiert, qualitätsgesichert und fachlich betreut.

Quellen & wissenschaftliche Grundlagen

(1) Beier M, Schoene D, Kohl M, et al. Non-athletic cohorts enrolled in longitudinal whole-body electromyostimulation trials - An evidence map. Sensors (Basel). 2024; 24: 972.

(2) Borg G. The Borg CR Scales® Folder. In: Perception B, editor. Hasselby, Sweden. 2010.

(3) Chang Y-H, Yang H-Y, Shun S-C. Effect of exercise intervention dosage on reducing visceral adipose tissue: a systematic review and network meta-analysis of randomized controlled trials. International Journal of Obesity. 2021; 45: 982-997.

(4) Fisher J, Steele J, Wolf M, Androulakis-Korakakis P, Smith D, Giessing J, Wescott WL. The role of supervision in resistance training; an exploratory systematic review and meta-analysis. Sportrxiv. 2021.

(5) Fritzsche D, Fruend A, Schenk S, et al. Elektromyostimulation (EMS) bei kardiologischen Patienten. Wird das EMS-Training bedeutsam für die Sekundärprävention? Herz. 2010; 35: 34-40.

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(11) Kemmler W, Fröhlich M, Eifler C. Whole-Body Electromyostimulation. Effects, Limitations, Perspectives of an Innovative Training Method. Cham, Switzerland: Springer; 2024.

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(24) Teschler M, Weissenfels A, Bebenek M, et al. Very high creatine kinase CK levels after WB-EMS. Are there implications for health? Int J Clin Exp Med 2016; 9: 22841-22850.

(25) van Buuren F, Horstkotte D, Mellwig K, et al. Electrical Myostimulation (EMS) Improves Glucose Metabolism and Oxygen Uptake in Type 2 Diabetes Mellitus Patients—Results from the EMS Study. Diabetes Technol Ther. 2015; 17: 413-419.

(26) von Stengel S, Bebenek M, Engelke K, et al. Whole-Body Electromyostimulation to Fight Osteopenia in Elderly Females: The Randomized Controlled Training and Electrostimulation Trial (TEST-III). J Osteoporos. 2015; 2015: 643520.