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Wasserski-Legende Juliya Meier-Gromyko: Mit EMS-Training zur Goldmedaille

Erfahrungsberichte


Juliya Meier-Gromyko ist die Grand Dame des internationalen Wasserskisports. Die 46-jährige gebürtige Weißrussin und Enkelin des langjährigen russischen Außenministers A. Gromyko begann im Alter von acht Jahren mit dem Wasserskisport.

Die Liste ihrer Titel und Rekorde ist beeindruckend: Über 40 EM-Titel, 11 WM-Titel, 17 Weltrekorde im Springen und Trickski, zehn Mal Sportlerin des Jahres des Internationalen Wasserski und Wakebord Verbandes. Auf die diesjährige Saison bereitete sie sich zum ersten Mal mit EMS-Training vor und war begeistert und überrascht von der Intensität und Vielseitigkeit des Trainings.


Ein Interview von Anja Lamm, 25MINUTES


Juliya Meier-Gromyko - EMS-Training und Wasserski
Hintergrundfoto: Daniel Gütschow


Liebe Juliya, die Saison 2017 ist gerade beendet – wie lief es für Dich?


Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden! Zehn Wettkämpfe in vier Monaten, in sechs verschiedenen Ländern, das war schon unglaublich intensiv. Ich habe solide, konstante Ergebnisse bei den meisten Wettkämpfen gezeigt, und was noch wichtiger ist: Ich bin von großen Verletzungen verschont geblieben. Ich fühlte mich die ganze Zeit topfit und das, so glaube ich, verdanke ich auch EMS-Training, das ich seit einem Jahr zwei Mal pro Woche gemacht habe.

Ich bin im Weltcup in Shanghai meine persönliche Bestleistung gesprungen und habe mit 49,60 m den zweiten Platz geholt. Die 50m zu knacken, war immer mein Traum, und dem bin ich damit ganz, ganz nahe gekommen. Der absolute sportliche und emotionale Höhepunkt aber war der Doppelsieg im Slalom mit meiner Tochter, Jana-Chathreen. Eine Familie, zwei Wettkämpfe, zwei Nationen, zwei Goldmedaillen.

Meine Tochter in den Europa Meisterschaften U 19 und ich in den Europa Meisterschaften Offene Klasse. Jana für das deutsche Team, ich für Weißrussland. Das war ein total bewegendes Erlebnis. Ich bin sehr stolz auf sie und schaue glücklich und dankbar zurück auf eine wirklich gelungene Saison.



Was ist Deine Lieblingsdisziplin beim Wasserski?


Meine Lieblingsdisziplin war immer das Springen. Ich bin absolut infiziert vom Springen. Die meisten Menschen haben doch diesen Traum vom Fliegen, und ich kann ihn mir erfüllen: Beschleunigen, abheben, fliegen - fast wie ein Vogel! Dieses Gefühl, wenn ich alles riskiere, meine Angstgrenze überwinde, den perfekten Punkt treffe und fliege ist unbeschreiblich. Das macht für mich das Wasserskispringen aus! Vielleicht deswegen besitze ich im Springen die meisten Weltrekorde. Nur beim Springen kann ich diesen unglaublichen Adrenalinkick bekommen. Aber auch Slalom und Trickski begeistern mich sehr!



Auf die diesjährige Saison hast Du Dich zum ersten Mal mit EMS-Training vorbereitet. Wie kam es dazu?


Oh, das weiß ich noch genau. Eine Freundin von mir aus Minsk brachte mich zum Flughafen. Das war am 9.8.2016. Sie erzählte mir, wie toll ihr Mann mit EMS-Training abgenommen hatte und wie fit er sich fühlte. Das machte mich neugierig. Mich interessiert absolut alles, was mit Sport zu tun hat. Zu Hause angekommen habe ich das sofort gegoogelt und mich schlau gemacht. Was ich online fand, hat mich unwahrscheinlich neugierig gemacht. Ich wollte sofort einen Termin haben und das selbst ausprobieren. Und so bin ich zu 25MINUTES in Bielefeld gekommen, weil der Studioinhaber, Walter, noch dazu kurzfristig einen Termin für mich ermöglicht hat.

Das Studio ist ganz in meiner Nähe. Mein erstes EMS-Training habe ich am 12.8. 2016 bekommen, und das hat mich von Anfang an total überzeugt. Das Mikrostudiokonzept finde ich großartig. Mitten in der Stadt, sehr kompakt und schön eingerichtet. Man fühlt sich sehr ernst genommen. Das Team ist wirklich hoch kompetent. Marisa und Walter kümmern sich ganz intensiv. Nach dem zweiten EMS-Training bin ich zur Europameisterschaft geflogen. Ich habe mich sehr fit und erfrischt gefühlt. Seitdem bin ich absolut regelmäßig zwei Mal die Woche zu 25MINUTES zum EMS-Training gegangen.


Juliya Meier-Gromyko in Action

Wie bereitest Du Dich auf Deine Saison vor? Erstellst Du selbst Deinen Trainingsplan?


Jedes Jahr im Winter erstelle ich einen Trainingsplan für mich selber, der aus mehreren Makro-, Mezo-, und Mikrozyklen besteht. In Winter, wenn ich nicht auf dem Wasser trainieren kann, mache ich mehr Kraft- und Cardio-Ausdauertraining. Ab April dann weniger Muskelaufbau, weil dann gehe ich aufs Wasser. Im Sommer, wenn ich fast jedes Wochenende Wettkämpfe habe, achte ich mehr auf Regeneration.


Ich spüre mein Alter schon deutlich, weil ich nicht mehr so schnell regenerieren kann. Deswegen habe ich beim EMS Training öfter auch Regenerationspausen eingelegt. Marisa und Walter waren mir dabei eine große Hilfe. So konnte ich tatsächlich wieder voll erholt zum nächsten Wettkampf fahren. Für meine Psyche gehe ich in eine mentale Vorbereitung. Sie spielt in meinem Leben eine bedeutsame Rolle. Unsere Psyche speichert nämlich negative Ereignisse und Erfahrungen viel länger im Gedächtnis als positive. Daher ist es wichtig, sich selbst „auf positiv“ zu programmieren. Das heißt ich rufe in meinem Kopf bewusst alle Bewegungen, Figuren, Sprünge und Gefühle ab, die mir gut gelungen sind. Und dann „sehe” ich sie mir immer wieder und wieder an. Wenn ich vor dem Start nervös bin, schließe ich meine Augen und rufe mir ein positives Ereignis in dieser Disziplin aus meinem Erinnerungsspeicher ab. Oder ich fahre immer wieder mein Trickprogramm im Kopf, bis ich alles perfekt gemacht habe. Ebenso wichtig ist es für mich, ein Training immer mit einem Erfolgserlebnis zu beenden, auch wenn es nur ein Mini-Erfolg ist. Das mentale Training ist für mich ebenso wichtig wie das körperliche Training.



Welche Art von Muskeltraining erfordert der Wasserskisport?


Wasserski hat drei Disziplinen: Slalom, Trickski und Springen. Slalom bedeutet sehr dynamische, synchronische, gleiche Bewegungen und intensive Muskelarbeit über 30 Sekunden lang. Trickski dagegen ist sehr schnell, impulsiv und extrem koordinativ über 20 Sekunden lang. Meine Lieblingsdisziplin, das Springen, ist statisch-dynamisch mit maximaler Kraft und zugleich maximaler Sprungkraft. Daher trainiere ich meinen ganzen Körper gleichmäßig.


Juliya Meier-Gromyko - Wasserski und EMS-Training

Wie hat Dir EMS-Training geholfen?


EMS hat mir sehr geholfen, mich auf die Saison 2017 zu vorbereiten. Ich habe regelmäßig trainiert und das Training ist ja sehr intensiv: Bis zu 98 % der Muskeln werden beim EMS bewegt und trainiert. Nachdem ich zusammen mit dem Team von 25MINUTES alle Trainingsmodule ausprobiert hatte, haben Walter und Marisa sich immer wieder etwas Neues für mich einfallen lassen: boxen, laufen, statische Übungen im Liegen oder Sitzen und auch Dehnungsübungen. Dazu haben sie Therabänder und das Wackelbrett eingesetzt.

Ich fühlte mich permanent fit. Alle meine Wehwehchen und Beschwerden sind verschwunden. Ich habe tatsächlich keine Rücken- oder Schulterprobleme mehr, die ich vorher seit Jahren hatte. Ich habe mein Immunsystem gestärkt. Mir ist aufgefallen, dass ich nicht einmal in diesem Jahr krank war. Und die Regenerationsfähigkeit zwischen den Wettkämpfen wurde auch beschleunigt.



Was gefällt Dir besonders am EMS-Training?


Zeit, Vielseitigkeit, Intensität und persönliche Betreuung. EMS-Training ist extrem zeitsparend. Ich bin ja nicht nur selbst aktive Sportlerin. Ich bin zugleich auch Bundesnationaltrainerin und trainiere unter anderem meine beiden Kinder, die in meine Wasserski-Schuhstapfen treten. Da ist Zeit ein wichtiges Thema.

EMS ist total vielseitig, vor allem, wenn man gute Trainer hat. Die Intensität ist individuell einstellbar. Das Training kann wirklich sehr intensiv sein, weil man alle Muskelgruppen individuell und einzeln ansteuern kann. Die persönliche Beratung und Betreuung in einem Mikrostudiokonzept spielt eine große Rolle. Hier bekommt das Team von 25MINUTES Bielefeld von mir das allerhöchste Lob. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass man mich in Ruhe trainieren lässt, weil ich Profi bin. Gleichzeitig bekomme ich stets kompetente Vorschläge und Anregungen, wie und was ich ändern oder ausprobieren könnte. Die Zusammenarbeit mit Walter und Marisa macht einfach riesigen Spaß!



Was sind Deine weiteren Ziele?


Ich bin immer noch total verliebt und infiziert von meinem Sport. Meine ZIELE für das nächste Jahr sind die gleichen, wie die letzten 36 Jahre: Gewinnen, gewinnen, gewinnen. Niemals stehen bleiben und sich ständig weiterentwickeln.


Liebe Juliya, wir danken Dir für das Interview und Deine Leidenschaft, die man deutlich gespürt hat. Wir wünschen Dir und der nächsten Gromyko-Wasserskigeneration weiterhin viele Siege und einen nie enden wollenden Spaß am Wasserskisport!



Fotos: Daniel Gütschow; 25MINUTES


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