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Sommer, Sonne, Sonnenbrand – beim EMS-Training ein Problem?

Gesundheit & Fitness

Der Sommer ist da und schon können viele es kaum erwarten, sich im Freibad, Park oder Garten in der Sonne zu aalen. So wärmt die Sonne nicht nur angenehm die Haut, sondern trägt auch zu unserem Wohlbefinden bei. Aber Achtung: Schnell können wir zu viel Sonne abbekommen – die Folge ist ein Sonnenbrand, der nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich sein kann! Deshalb ist es wichtig, sich gut vor der Sonne zu schützen. Oft kommt es vor, dass es uns dann aber doch erwischt und unsere Haut gerötet ist. Was dann zu tun ist und ob du bei einem leichten Sonnenbrand an einem EMS-Training teilnehmen kannst, erfährst du bei uns!

EMS-Training mit Sonnenbrand?

Ein Sonnenbrand ist eine Entzündung!

Aus medizinischer Sicht handelt es sich bei einem Sonnenbrand um eine Entzündung der Haut, die durch UV-Strahlung hervorgerufen wird. Besonders anfällig sind hellhäutige Menschen. Ein leichter Sonnenbrand äußert sich nur als Hautrötung, eventuell kann deine Haut etwas geschwollen sein und spannen. Bei einem starken Sonnenbrand jedoch kommt es zur Blasenbildung, in deren Folge auch Narben entstehen können. Häufiger Sonnenbrand begünstigt zudem die Hautalterung sowie die Entstehung von Hautkrebs.

 

EMS bei Sonnenbrand?

Von einem EMS-Training bei Sonnenbrand wird aufgrund der Entzündungsgefahr sowie der erhöhten Schmerzempfindung eher abgeraten. Auf einer Stelle mit Sonnenbrand sollte keine Elektrostimulation erfolgen, raten Experten.

Hast du nur leichte Rötungen, musst du jedoch nicht gleich auf dein Training verzichten. Wenn du zum Beispiel gerötete Unterarme hast, ist EMS ohne Weiteres möglich, denn an dieser Stelle liegen keine Elektroden auf. Frag sicherheitshalber deinen Trainer, wenn du dir nicht sicher bist, ob du trotz leichtem Sonnenbrand zum Training kommen sollst! 

Hast du allerdings einen schweren Sonnenbrand, ist Vorsicht geboten! Ein Sonnenbrand schwächt immer dein Immunsystem, das heißt, du bist körperlich geschwächt und kannst nicht die volle Leistung erbringen. Da EMS ein hochintensives Ganzkörpertraining ist, solltest du immer 100-prozentig fit sein.

→ Erkundige dich also immer bei deinem Trainer! Er kennt dich und kann am besten beurteilen, ob ein Training bei der Schwere deines Sonnenbrands möglich ist.

 

Und so behandelst du deinen Sonnenbrand ...

Wenn dich der Sonnenbrand erwischt hat, hilft erst einmal nur eines: Ganz schnell raus aus der Sonne! Hier sind noch ein paar weitere Tipps für dich:

→ Haut kühlen: Indem du die Haut kühlst, wird der Schmerz gelindert und die Entzündung gehemmt. Entweder lässt du direkt unter der Dusche kaltes Wasser über die betroffenen Stellen laufen oder du legst ein mit Wasser getränktes Leinentuch darüber. Bloß keine Coolpacks aus dem Gefrierfach verwenden – sonst wird aus dem Sonnenbrand eine Erfrierung!

→ Viel trinken: Durch den Sonnenbrand wird der Haut viel Flüssigkeit entzogen. Um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen, ist es wichtig, dass du viel trinkst – am besten Wasser.

→ Quark und Joghurt: Ein beliebtes Hausmittel sind Quark- oder Joghurtwickel, denn beides kühlt die Haut, spendet Feuchtigkeit und wirkt entzündungshemmend. Achtung: Verwende Quark und Joghurt nicht bei schweren Sonnenbränden mit Blasen oder offenen Wunden! Denn Bakterien aus den Milchprodukten können durch verletzte Hautstellen in den Körper eindringen und Infektionen verursachen!

 

Foto: fotolia.com / Jacob Ammentorp Lund

14.06.17

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